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Infos zum Wetter:
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FFH- (Un)wetterwarnungen:
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Auf dieser kleinen Karte kann man mit einem Blick alle Unwetterwarnungen erkennen!
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Bei Warnungen wird hier, aus den Meldungen verschiedener Wetterdienste zusammengefasst, eine Wetterprognose stehen:

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Hier ein paar nützliche Wetterlinks:
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| Lech Pegelstand / Steeg |
"Unsere" Pegelstände des Lech in Steeg, mit "Verhaltensregeln bei -, und zum Schutz vor Hochwasser |
| Niederschlagsradar |
Das (vorarlberger) Niederschlagsradar zeigt alle Niederschläge und deren "Wanderung" der letzten 3 Stunden an.
(Hägerau ist unter dem "Zipfel", rechts neben Bregenz)
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Niederschlagsradar
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Das (deutsche) Niederschlagsradar zeigt alle Niederschläge und deren "Wanderung" der letzten Stunde an.
(Das Lechtal ist grade noch mit drauf - unten, in der Mitte)
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| Skywarn.at |
Skywarn Austria, Ein "Multi-Informations-Service" zum Wetter
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Unwetterzentrale
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Unwetterwarndienst für öffentliche Institutionen, Rettungskräfte |
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http://www.zamg.ac.at/
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Die Zentralanstalt für Meterologie und Geodynamik. Satelitenbilder / Wettermeldungen / aktuelle Warnungen |
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http://www.wetterring.at/
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Der Vorarlberger Wetterring |
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http://www.wetteran.de/
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Private Wetterseite von Felix Welzenbach
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http://www.aldis.at/
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Blitzortungssystem ALDIS (Alles über Blitze)
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Gefahren bei Unwetter:
Neben der Gefahr von durch Blitzschlag ausgelösten Bränden gibt es
noch eine Reihe weiterer Gefahren die neben Leib und Leben auch
Eigentum in großem Ausmaß zerstören können.
1.) Der Sturm
Egal ob Tornado, Fallwindböe oder über große Flächen auftretendes
Windfeld, das Verheerungspotential ist enorm. Gegen wirklich extreme
Winde kann man sein Eigentum nicht schützen, in jenem Fall geht allein
der Schutz des Lebens vor, hierbei ist eine stabile Bauweise, mit tief
und im Gebäude innenliegenden, geschützten Räumen wichtig. Bei
„schwächeren“ Winden kann aber die Gestaltung des Hauses und des
Gartens zwischen keinem und 100.000 Euro Schaden entscheiden. Ein
massives Haus, mit guter Dachkonstruktion und starken Dachziegeln hält
Orkanböen eher stand als ein billiges Fertigteilhaus. Eine Investition
die also Folgeinvestitionen ersparen kann. Sie ist besonders dann
wichtig, wenn man sein Haus in gefährdeten Regionen baut. Natürlich ist
auch die Lage des Hauses von Bedeutung. Exponierte Stellen (Kuppen,
Grate, weite Ebenen) sind gefährlichere Stellen, als etwas geduckt im
Tal.
Vorsicht ist vor alten, sehr hohen, und vielleicht brüchigen Bäumen geboten!
So schön diese auch sein mögen, sollten sie zu nahe am Haus stehen
stellen sie eine potenzielle Gefahr dar und sollten daher besser
entfernt werden. Ein viele Tonnen schwerer Baumriese zerstört auch ein
gutes Haus, wenn er fällt.
Auch morsche Bäume sollten nicht zu nahe am Haus stehen.
Herumfliegende Trümmer richten sehr viel mehr Schäden an als der Wind allein!
Auch
bei anderen Garteneinrichtungen, wie Gartenhäuschen, Lauben,
Zusatzgaragen u.ä. sollte auf Stabilität wert gelegt werden. Auch diese
stellen teilweise einen beträchtlichen Wert dar, außerdem kann es bei
schlechter Bauweise und folgender Zerstörung wiederum zu deutlichen
sekundären Schäden durch herumfliegende Trümmer kommen.
Bedeutender ist das Problem Sturm für Bauern. Waldschäden
können rasch viele Millionen Euro betragen. Dazu kommt dann auch noch
massiver Arbeitseinsatz um die zerstörten Bäume zu entfernen, da sonst
Folgeschäden drohen. Hier können große Risiken durch sorgfältige
Waldgestaltung vermieden werden. Windbrechende heckenartige Waldränder,
nicht zu dicht gesetzte, also starke Bäume, einzelne besonders robuste
Laubbäume im Wald als Windfänger können bei kritischen Windstärken
große Verluste verhindern. Dasselbe gilt auch für Felder und Äcker. So
mancher Totalverlust beim Getreide könnte durch windbrechende
Heckengürtel vermieden werden!
Das Auto ist weder ein Schutz für den Menschen noch sturmsicher (man denke nur an fallende Trümmer).
Es gehört vielmehr selber rechtzeitig geschützt (also in die Garage
gestellt), will man Totalverluste (umfallende Bäume etc.) vermeiden.

2.) Die Flut
Wasser marsch! - Eine Devise nicht nur der Feuerwehr, sondern auch
vieler Gewitter! Vor allem kleine Bäche können plötzliche Wassermassen
häufig nicht ableiten und sind trotz umfangreicher Verbauungen sehr
gefährlich. Diese Überschwemmungen sind dann aufgrund hoher
Strömungsgeschwindigkeiten selbst im Flachland gefährlich. Während nur
die extremsten Tornados Häuser komplett zerstören, kann eine meterhohe
Flutwelle Häuser binnen Minuten zertrümmern und dabei auch noch den
Fluchtweg abschneiden!!!
Gegen diese Gefahr hilft nur die richtige Wahl des Bauplatzes. So schön
ein kleiner Bach direkt beim Haus ist, er ist oft die GARANTIE für
schwere Eigentumsverluste alle paar Jahre, und er kann Lebensgefahr
bedeuten! Einen gewissen Schutz kann man noch durch massive Ausböschung
des Grundstückes erreichen, aber einfacher ist es einige Meter Höhe und
ein paar Dutzend Meter Abstand zu gewinnen.
Eine ganz andere Gefahr bieten wiederum steile Hänge: gerade
bei heftigen Gewitterregen und starker Durchnässung der obersten
Schichten des Erdreiches können ganze Hänge in Bewegung geraten, wenn
sie steil genug sind. Muren bedeuten, wie Überflutungen, nicht nur
Gefahr für das Eigentum, sondern gefährden durch die Geschwindigkeit
des Geschehens, durch das Verlegen von Fluchtwegen Leib und Leben.
Hiervor schützt einerseits konsequente Hangsicherung, und wirkungsvolle
richtige Wahl des Bauplatzes. Flache Hänge bieten sich als sichere
Stellen einfach an. Auch bei korrekter Auswahl des Bauplatzes oder
einer sicheren innerstädtischen Platzierung sollte jedoch bedacht
werden, dass bei extremen Niederschlägen Wassermassen von überfluteten
Wiesen, Straßen und Kanälen in die Keller fließen können. Von einer
geringen Überflutung (bei einer Seite hinein, bei der anderen hinaus)
etwa bei in den Hang gebauten Häusern bis hin zum Vollaufen der Keller
bei Häusern in der Ebene ist jede Gefahr gegeben (dennoch ist bei
extremen Sturm der Keller der sicherste Platz!). Es sollte also bei der
Lagerung von Gegenständen auf die Gefahr von Wasserschäden geachtet
werden, auch bei relativ sicheren Kellern am Hang einige Zentimeter
Abstand zum Boden gelassen werden.
Dies ist nun eine Gefahr vor der sich ein Bauer schwer schützen kann.
Auch wenn es möglich ist, tiefliegende Felder nicht, oder nur als
Wiese/Auwald zu bewirtschaften, im Falle großer Wassermassen kommt es
unausweichlich zu schweren Schäden in der gesamten Landwirtschaft. Bei
leichter Hangneigung (also günstiger Lage) können Schäden durch
Abschwemmung aber verhindert werden indem quer zur Fließrichtung, also
zum Gefälle, gepflanzt wird. Hecken z.B. filtern abgeschwemmtes
Erdreich aus den Wassermassen.
Wasser gefährdet auch Autos! Bereits 30cm Wasser können ausreichen um Autos aufschwimmen zu lassen und mitzureißen,
aber auch einfaches Versinken reicht für massiven Schaden aus. Die
richtige Wahl von Dauerparkplätzen und Garagenplätzen kann einen
Totalverlust verhindern!

3.) Der Hagel
Eismassen vom Himmel. Jeder Landwirt fürchtet sie. Bereits kleine
Körner können eine Obsternte zur Gänze zerstören, Felder zu Boden
drücken und damit unbrauchbar machen, Gemüse schreddern. Außerdem
führen Hagelmassen noch zu einer Verschärfung der
Überschwemmungssituation durch verstopfte Bäche, Kanäle, Abflüsse. Der
größte Teil der Landwirtschaft ist diesem Naturphänomen schutzlos
ausgeliefert, aber manche Landwirte können sich sehr wohl schützen: Bei
Gemüse und Glashäusern entscheidet das Material ob es bei großem Hagel
zu völliger Zerstörung kommt, oder ob es beinahe schadensfrei abgeht.
Viele Plastikmaterialien sind dabei dem spröden Glas vorzuziehen. Obst-
& Weinbau kann wiederum durch Hagelnetze verlässlich selbst vor
riesigen Hagelkörnern und großen Mengen geschützt werden, ein Umstand
der mittlerweile dazu führte, dass kaum ein Obstanbau in Hagelgegenden
wie der südlichen Stmk. mehr ohne diese Einrichtung erfolgt.
Hagel ist aber auch für Bauwerke ein Problem.
Hier kommt es ganz auf die Größe der Steine an, die im Extremfall um
oder sogar über 10cm Durchmesser erreichen können, eine Gewalt gegen
die es keinen baulichen Schutz gibt, eine Gewalt die sogar Bäume
vollkommen zerstören kann. Einziger Trost dabei ist die Seltenheit
solcher extremen Fälle, wie auch schwerer Tornados (ab 250 km/h) kommen
sie höchstens zwei, drei Mal im Jahr in ganz Österreich vor. Kleinere
Hagelkörner von Nuss- bis Tennisballgröße sind aber ein vergleichsweise
häufiges Ereignis (rd. 100 mal pro Jahr Österreichweit, konzentriert
v.a. in den Hagelzentren also etwa südl. Stmk. und südl. NÖ) und noch
immer verheerend!
Hier kann aber die richtige Wahl des Daches entscheiden.
Vor allem dünne Tonziegel fallen bereits geringer Belastung (ab 3cm
Hageldurchmesser) zum Opfer, zerspringen zu Scherben, hinterlassen
Lücken durch die Wasser eindringen und das Haus beschädigen kann. Die
Wahl schwerer sehr massiver, eventuell gewellter Dachziegel hingegen
hält selbst sehr großen (Hühnerei) Hagelkörnern gut stand; besonders
robust sind etwas elastischere Materialien (Welleternit, Blech, etc.)
bei denen eventuelle Durchschläge geringen Durchmesser aufweisen, also
rasch geflickt werden können. Dachfenster sind aufgrund der
Spröde aller Gläser natürlich ein besonderer Gefahrenpunkt, hier zahlt
sich Qualität über kurz oder lang auf jeden Fall aus. Abgesehen davon
kann besonders bei Dachwohnungen hochwertiges Material buchstäblich
lebensrettenden Schutz bringen. Schließen von Fensterläden vor einem
Gewitter kann im Falle eines Hagelsturmes auch beachtliche Schäden an
Fenstern und Wohnräumen durch hereingewehtes Wasser ersparen. Solche
Maßnahmen sollten aber unbedingt rechtzeitig gesetzt werden, da
ansonsten Lebensgefahr bestehen kann! (Fensterläden schließen wenn man
nicht daheim ist, auf aktuelle Warnungen achten!)
Autos bieten zwar auch bei schwerstem Hagel einen gewissen Schutz
(auch wenn die Scheiben eingeschlagen werden, ist ausreichender Schutz
unter dem Autodach gegeben), sind aber selbst sehr verletzlich gegen
Hagel. Ab 3cm Korndurchmesser ist mit einzelnen Beulen zu rechnen, ab
4cm mit Schäden an der Verglasung. Bei dichtem, großkörnigen Hagelfall
(ab 5cm) ist ein Totalschaden unausweichlich. Autos sind also daher
selber auf Schutz angewiesen. Einen gewissen Schutz erreicht man durch
darüber gelegte und beschwerte (sonst werden sie weggeweht!) Decken,
vollständigen Schutz bieten nur Garagen. Erneut ist rechtzeitige
Unterbringung des Autos unbedingt nötig. Wird man im Auto von einem
Hagelunwetter überrascht sollte man bedenken, dass Bäume KEINEN Schutz
bieten, Hagel fällt beinahe ungebremst hindurch, dafür droht bei
schwerem Gewitter (Sturm à umfallende Bäume) Lebensgefahr, wenn man das
Auto unter einen Baum fährt um dort abzuwarten! Einen guten Schutz
bieten hingegen über die Straße führende Brücken etc, hierbei muss aber
auf eventuellen Verkehr Rücksicht genommen werden. Unterführungen sind
aufgrund der bei schweren Hagelfällen immer gegebenen Flutgefahr zu
meiden. Bei bedrohlichen Wetterlagen ist es auf jeden Fall besser das
Auto sicher zu parken und erst einmal abzuwarten, oder, wenn möglich,
das Wetter zu umfahren.

4.) Der Verkehr Auch weniger intensive, eigentlich harmlose Gewitter sind im
Straßenverkehr eine Bedrohung, wenn sich die Teilnehmer nicht
angebracht verhalten. Kleiner Hagel macht Straßen zu Rutschbahnen,
große Wassermengen bedingen Aquaplaning schon bei niedrigen
Geschwindigkeiten, Sturm kann das Spur halten erschweren; hinzu kommt
noch oftmals sehr schlechte Sicht. An die Bedingungen angepasstes
Fahren kann Leben retten - nicht nur das eigene! Eine häufige
Beobachtung während Gewittern ist die, dass Leute so fahren als ob sie
Infrarotaugen hätten, und mit Schienen am Boden verankert wären. Diese
selbstgemachte Gefährdung sorgt bei vielen gröberen Schlechtwettern für
Todesopfer, zumindest aber für hohe Sachschäden. Keine besondere
Sicherheitsmaßnahme ist hierbei notwendig um Leben zu retten, außer ein
wenig den Fuß vom Gaspedal zu nehmen!!! Und zwar schon vor dem
Gewitter, da sowohl bei Winter- als auch bei Sommergewittern die
Wetterverschlechterung (und damit die des Straßenzustandes) binnen
Sekunden einsetzen kann. Hierbei auch ein Hinweis an alle
Sturmbeobachter und solche, die es noch werden wollen: Der Verkehr geht
vor, egal wie interessant das Wetter ist!
Quellenangabe: Dieser Text wurde mit freundlicher Genehmigung der Webseite von SKYWARN.AT (http://www.skywarn.at) entnommen.
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