Freiwillige Feuerwehr Hägerau

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2006 
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Interessante Übungen der FFH "vorher", (vor dem Jahr 2006)

Übung: Grossübung in Kaisers
Datum / Ort: ??.??.2004 / Kaisers, Gemeindehaus
Beschreibung: An der Grossübung der Feuerwehren des oberen Lechtals waren über 100 Mann samt Einsatzfahrzeugen und das Rote Kreuz beteiligt.
Die Atemschutzträger mussten im stark verrauchten Gemeindehaus der Gemeinde Kaisers 16 Personen finden und bergen.


Übung: "Jugendliche Raser"
Datum / Ort: Herbst 2002 / Hägerau-Walchen
Beschreibung:

Übungsannahme: Verkehrsunfall mit Verletzten in Hägerau.
Drei jugendliche Raser verunglückten mit dem entliehenen PKW des Vaters. Mit weit überhöhter Geschwindigkeit fuhren sie auf der B198 vom Ortsteil Walchen in Richtung Hägerau.
Erkundung: Die erste Erkundung des Einsatzleiters ergab, dass sich 3 Verletzte im stark deformierten Fahrzeug befinden.
In Erster Linie galt es, das KFZ vor dem weiteren Absturz zu sichern und für die geschulten Feuerwehrsanitäter einen sicheren Zugang zu schaffen. Uwe Lorenz schminkte täuschend echte Bein-, Arm- und Gesichtsverletzungen, die es zu versorgen galt.
Fahrzeug brennt: Nachdem Zwei der Insassen in Sicherheit waren, wurde mittels Spezialeffekten (orange Rauchpatrone) das Brennen des Autos simuliert. Jetzt half nur noch eine "Crash-Bergung" um den dritten Jugendlichen aus dem Flammeninferno zu befreien.
Da die FF Hägerau nur über ein Kleinlöschfahrzeug (KLF) verfügte musste mit viel Improvisationstalent gearbeitet werden um die Situation zu meistern.

(Auszugweise aus BLAULICHT TIROL 12-2002)


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Übung: Stark qualmender Brand im Heizungsraum der Schule
Datum / Ort: 03.05.2002 / Volksschule Hägerau
Beschreibung:

Die Feuerwehren FF Steeg und FF Hägerau wurden plötzlich alarmiert um die Evakuierung von 20 Schülern, deren Lehrpersonen und der Mieter, einer über des Schule gelegenen Wohnung, zu üben. Es wurde mittels Rauch ein Brand im Heizungskeller simuliert. Die Kinder aus Unterrichtsraum und Turnsaal wurden mit Leitern durch die Fenster geborgen, die Wonungsbewohner mittels Bergedreieck abgeseilt. Da ein Kind fehlte musste die ganze Schule erneut von den Atemschutzträgern abgesucht werden.
Kommand Markus Pfefferkorn erläuterte anschliessend die Ernsthaftigkeit der Übung und der ersten Rettungsmassnahmen. Hiermit knüpfte er an bereits durch Schuldirektor Adolf Walch vermitteltes Wissen an.
Später wurden die Kinder im Zuge der Brandschutzerziehung noch mit der Handhabung eines Feuerlöschers vertraut gemacht. Mit Hilfe von Kommandanten Stellvertreter Rainer Scharf durften die Kleinen sogar einen "echten" Brand löschen. Für die Kinder ging der Schultag mit einer Blaulicht-Fahrt in einem richtigen Feuerwehrauto zu Ende.

Besonders lobend erwähnen möchte ich an dieser Stelle das der Schuldirektor Adolf Walch auch in Sachen Verkehrserziehung regelmässig mit seinen Schülern praktisch übt! Die Einfahrt zur Grundschule Hägerau befindet sich ja an der besonders unübersichtlichen Stelle bei der Kirche.
Hier reicht die veraltete Verkehrsregelung nicht aus, da fast alle einheimischen Autofahrer hier zu schnell fahren ohne sich um die Verkehrsregeln zu kümmern und ohne sich über die Gefahren für unsere Schulkinder und die Anwohner Gedanken zu machen!


Übung: Atemschutzübung
Datum / Ort: März 2002 / Betriebsgelände der Firma Blaas in Hägerau
Beschreibung: Atemschutzträger übten Einsatz im Stationsbetrieb
Das Gelände der Firma Blaas war im März 2002 Schauplatz einer Atemschutzübung für die Freiwilligen Feuerwehren Steeg, Hägerau, Holzgau, Elbigenalp und Häselgehr. Nach einer kurzen Erläuterung durch die organisierende Wehr konnte der Atemschutztrupp der FF Steeg mit der ersten Station beginnen.
Hier galt es einen Leck geschlagenen Gastank abzudichten. Gleichzeitig wurde der Trupp der FF Holzgau zu einem "Unfall" mit gefährlichen Stoffen in den Übungseinsatz geschickt. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Erkundung der vorgefundenen Situation, sowie in der Durchgabe der Stoff- und Gefahrennummern an die Atemschutzsammelstelle.
Den nacheinander anrückenden Wehren wurden in der Folge verschiedene Aufgaben zugeteilt.
Nach der Übung erläuterte Albert Wolf, Abschnitts-Atemschutzbeauftragter des oberen Lechtals, die Problematik und die Schwierigkeiten eines Atemschutzeinsatzes.
Das vorgegebene Ziel, die Situation rasch zu erfassen und im Team zu bewältigen, den Funkverkehr zu üben und eine ständige Verbindung zu halten wurde erfüllt.


Übung: Arbeitsunfall mit Brandausbruch
Datum / Ort: Oktober 2001 / Rohbau von Peter Walch in Hägerau
Beschreibung: An der von der FFH organisierten Probe nahmen die FF Holzgau, die FF Steeg und die FFHägerau teil.
Übungsannahme: Brandausbruch durch Funkenflug. Ein Arbeiter (Manuel Kerber) tankte seine Motorsäge auf während ein anderer Flexarbeiten verrichtete.
Josef Schedler (FFH) war der Einsatzleiter, Er arlamierte aufgrund der raschen Brandausbreitung auch die Wehren FF Holzgau und FF Steeg zur Unterstützung. Der Atemschutztrupp (AT) der FFH führte bei grosser Hitze erste Erkundungen durch und stieß nach wenigen Minuten auf den von Betonteilen eingeklemmten Arbeiter (Stoffpuppe). Seine Bergung aus dem Gefahrenbereich erfolgte schnellstmöglich, in Zusammenarbeit mit dem AT der FF Steeg, über den ersten Stock vorgenommen. Die FF Holzgau begann derweil mit der Brandbekämpfung und machte vier Brandherde aus.
Die Übung war mit zahlreichen Spezialeffekten gespickt. Es gab eine Heizkanone, vier offene Feuerstellen mit Knalleffekten. Eine Rauchbombe und ein Radio für den entsprechenden Lärm kamen auch zum Einsatz. Ein optimaler Übungseffekt blieb leider aus weil die Nebelmaschine ihren Dienst versagte.
Bei der Übungsbesprechung lobte FFH Kommandant Markus Pfefferkorn den Übungsverlauf und Bezirkskommandantstellvertreter Günther Blaas die gute Übungsvorbereitung (...auch wenn es kleinere Pannen gab)!


Übung: Herbstprobe 2000
Datum / Ort: November 2000 / Hägerau
Beschreibung: Die Freiwillige Feuerwehr Hägerau führte mit Unterstützung der FF Steeg und der FF Holzgau die diesjährige Herbstprobe durch. Sie fand nicht, wie vorher besprochen, in einem Gewerbebetrieb sondern in dem engen Bauernhaus von Martin Lorenz statt.
Übungsannahme war starker Rauch im Wirtschaftstrakt mit wahrscheinlichem Aufenthalt des Hausbesitzers in den Tennen, bzw. im Bereich des Heukranes.
Nachdem die Mannen von FFH Kommandant und Übungsleiter Markus Pfefferkorn die Lage erkundet hatten wurden über Funk die Wehren FF Holzgau und FF Steeg um Unterstützung gebeten. Es galt den Bauern zu finden, die Tiere zu retten und ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbarhäuser zu verhindern, den Brandherd zu lokalisieren und das Feuer zu löschen. Die Sicht war durch Rauch (Nebelmaschine) stark eingeschränkt bzw. fast Null!
Die neuen Atemschutzfunkgeräte waren in der verstrickten, engen Bauweise wirklich eine sehr grosse Hilfe!
Nachdem Personen und Tiere geborgen unhd Brennbare Flüssigkeiten aus dem Gefahrenbereich entfernt waren konnte nach knapp einer Stunde das Übungsende durchgegeben werden.


Übung: Übung am Heukran
Datum / Ort: Herbst 2000 / Hof Lorenz in Hägerau
Beschreibung: Da immer mehr landwirtschaftliche Objekte mit einem modernen, technisch sehr anspruchsvollen Heukran ausgestattet sind beschlossen der FFH Kommandant Markus Pfefferkorn und der FFH Atemschutzbeauftragte Stefan Pfefferkorn eine praktische Schulung der Atemschutzträger auf einem solchen Kran mit anschliessender Übung am Gerät durchzuführen.
Übungsannahme war das der Heustock bei einer kritischen Erwärmung ab ca. 70 Grad (Stichwort Heu-Selbstentzündung) möglichst rasch unter Berücksichtigung der Sicherheit für die Atemschutzträger von diesen geräumt wird
Für die Männer der FFH war dies eine gelungene Abwechslung im Probebetrieb.


Übung: Katastrophenübung Grosslawinenabgang
Datum / Ort: März 1999 / Hägerau - Walchen Girgltallawine
Beschreibung: Eine grosse Lawinenübung fand im März 1999 in Hägerau/Walchen, nahe des Hotels Tannenhof, auf dem Kegel der zuvor niedergegangenen Girgltallawine statt.
Über 130 Helfer/Retter von verschiedenen Organisationen aus dem gesammten Lechtal waren an der Übung beteiligt.
Übungsannahme war das 12 Personen (8 Hotelgäste beim Spaziergang und 4 spielende Nachbarskinder) von der Lawine verschüttet wurden und möglichst schnell geborgen und versorgt werden.
Die ganze Übung, besonders die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte klappte hervorragend. Ärgerlich waren lediglich die Schaulustigen bzw. deren Beharrlichkeit die Übung zu stören und/oder sich selber in Gefahr zu begeben.
Beteiligte: Bezirkshauptmannschaft Reutte, Gendarmerie, Bgm. Holzgau, Bgm. Steeg, Rotes Kreuz Elbigenalp, Sprengelarzt Dr. Wallnöfer,
FF Hägerau, FF Steeg, FF Holzgau, Bergwacht Steeg, Bergwacht Holzgau, Skischule Holzgau-Steeg,ÖBRD und Skischule Warth, Hundestaffel des Österr. Bergrettungsdienstes, Österr. Bergrettungsdienst Stanzach, ARGE Elbigenalp (BW + ÖBRD), Österr. Bergrettungsdienst Holzgau und der Österr. Bergrettungsdienst Steeg/Kaisers

 

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Montag, 03. Juli 2006, 16:37 Uhr

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