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Technische Einsätze seit 1977 

25.10.1981, Steeg: Verkehrsunfall zw Steeg und Warth,
Bergung von Toten, 7 Mann,  39 Stunden, 54, Kilometer, 1 KLF, Beleuchtung;

28.10.1981, Steeg: Bergung des PKWs aus Lech nach Verkehrsunfall,
6 Mann, 60 Stunden, 38 Kilometer, 1 KLF, Beleuchtung;  

02.02.1985, Hägerau: Hochwassereinsatz,
13 Mann, 270 Stunden, 50 Kilometer, 2 KLF, Schmutzwasserpumpe;  

27.02.1990, Hägerau: Sturmschaden bei Albin K.,
30 Mann, 135 Stunden, 30 Kilometer, 2 KLF, Motorsäge, Leiter;  

28.02.1994, Hägerau: Sturmschaden beim GH Adler,
18 Mann, 117 Stunden, 10 Kilometer, 2 KLF, Kran, Leiter;  

Sturmschaden Albin K. ,
15 Mann, 10 Stunden, 5 Kilometer, 1 KLF Licht und Leiter;

Sturmschaden bei Hartmann K.,
5 Mann, 25 Stunden, 5 Kilometer, 1 KLF, Leiter;

Sturmschaden bei Ernst G.,
7 Mann, 14 Stunden, 5 Kilometer, 1 KLF, Leiter;

07.05.1998, Steeg: Öleinsatz,
4 Mann, 6 Stunden, 8 Kilometer, 1 KLF;  

 

Brandeinsätze seit 1958 

12.08.1958, Hägerau: Brand bei Josef und Gertraud D. in Hägerau 6.
Der Blitz
schlug in den Heugreifer ein. Das Haus brannte komplett ab.

19.03.1972, Hägerau: Großflächenwaldbrand im Girgeltal;

18.12.1978, Stockach: Großbrand bei Rudolf H.,
Wohnung- und Wirtschafts
gebäude, Ursache ubk, Hägerau 1 KLF mit 8 Mann, 12 Stunden, 12 Kilometer, Steeg 1 KLF mit 9 Mann, 13,5 Stunden, 14 Kilometer,
Weitere Wehren: Bach, Elbigenalp, Grünau, Holzgau, Reutte;
 

10.06.1979, Hägerau: Brand einer Hirtenhütte,
Kinderbrand, Kleinbrand, Hägerau: 1
KLF mit 3 Mann, Feuerpatschen, 1,5 Stunden, 3 Kilometer;
Steeg: 1 KLF mit 6 Mann, 3 Stunden, 1 Kilometer;
 

16.06.1979, Steeg: Kellerbrand bei Josef K.,
unsachgemäße Feuerung, 2 KFZ
mit 7 Mann, 1,40 Stunden, 1 Kilometer;
Holzgau: 6 Mann, 1,30 Stunden, 10 Kilometer;
 

26.04.1981, Steeg: Kaminbrand, Überhitzung, Kleinbrand,
2 KLF, Steeg mit 10 Mann
und Hägerau mit 9 Mann, 6,5 Stunden, 10 Kilometer;  

12.05.1981, Hägerau: Kaminbrand bei Walter K., Walchen,
Kleinbrand, 2 KLF, Hägerau mit 8 Mann und
Steeg mit 8 Mann, 16 Stunden, 10
Kilometer;  

04.04.1985, Häselgehr: Brand der Heubergwiese,
Großbrand, Hägerau: 1 KLF mit 10
Mann, 92 Stunden, 40 Kilometer;
Steeg mit KLF und 10 Mann, 20 Stunden, 22 Kilometer,
weitere Wehren: Elbigenalp, Bach, Stockach, Grünau, Holzgau, Gramais, Elmen, Martinau, Vorderhornbach, Stanzach, Forchach, Reutte, Wängle, Weißenbach, Breitenwaqng und Lechaschau;
 

11.08.1988, Hägerau: Brand im Arbeitsraum bei Alfred S.,
unvorsichtig,
Kleinbrand, 1 P 12;  

21.12.1988, Steeg: Saunabrand im Gemeindehaus, Ofen in der Sauna,
Kleinbrand, 3
KLF, 1 C-Rohr, 6 Atemschutz, 1 Belüftungsgerät, 1 Licht,
2
Feuerwehren, 2 Stunden, 3 Kilometer;  

01.01.1989, Hägerau: Brand bei Martin P., Großbrand, Dachboden, Scheune, 
Brandursache defekter Raumlüfter, 10 KFZ, 3 C-Rohre, 60 m HD-Rohr, 285 m C-Schläuche, 720 m B-Schläuche,
21 Atemschutz, 2 Licht, 160 Mann, 5, 82 Stunden, 193 Kilometer;  

19.11.1989, Hägerau: Brand in Lagerraum/Heizung, Kleinbrand,
2 KFZ, 1 P 12, 14
Mann, 22 Stunden, 6 Kilometer;  

07.12.1991, Holzgau: Wohnhausrand bei Christina, B. Baumangel, Großbrand,
1 KLF, 2 C-Rohr, 90 m C-Leitung und 120 m B-Leitung, 3 Atemschutz, 25 Mann, 162,5 Stunden und 50 Kilometer;  

21.04.1992, Hägerau: Wiesenbrand, Kinderbrand, Kleinbrand,
1 KFZ, 15 Mann, 7,5
Stunden und 4 Kilometer;  

28.06.1994, Steeg: Waldbrand durch Blitz, Mittelbrand,
5 KFZ, 2 C-Rohre, 100 m C-
Schläuche, 300 m B-Leitung, Hubschrauber, 21 Mann, 174 Stunden, 145 Kilometer;  

16.12.1998, Hägerau: Kaminbrand bei Johann K. in Walchen 47,
Kleinbrand, 1
KLF, 8 Mann, 32 Stunden, 3 Kilometer;

 

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CHRONIK

Hägerau, am 23.Oktober 1999

12.08.1958, 00.20 Uhr
Brand im landwirdschaftlichen Gebäude von D. Josef, Hägerau Nr. 7

Am 12. August 1958, um 00.20 Uhr, brach durch Blitzschlag im landwirdschaftlichen Anwesen des Josef D. in Hägerau Nr. 7 ein Feuer aus. Durch das schnelle Umsichgreifen des Feuers konnten Josef und Gertrude D. mit einem 10 und einem 2 jährigen Kinde sowie 6 Gästen aus Deutschland von ihrem Eigentum überhaupt nichts retten und nur notdürftig bekleidet aus dem Hause flüchten. Außerdem verbrannten eine Kuh, zwei Kälber, ein Mutterschwein mit neun Jungen und 18 Hühner.
Josef D., geb am 29. Juli 1899, Landwird, wh in Hägerau Nr. 7 erzählte später, daß er in der Nacht zum 12. August 1958 durch einen gewaltigen Donnerschlag aus dem Schlaf gerissen wurde. Er stand auf und als er im Stadelgebäude nachschaute schlugen ihm die Flammen schon entgegen. Da in seinem Hause mehrere Gäste wohnten rief er laut Feuer. Er selber lief in das Schlafzimmer und warf das 2 Jahre alte Enkelkind beim Parterrefenster hinaus. Er verließ nur mit einem Hemd und einer Hose bekleidet das Haus. SeineFrau Gertrud und sein 10 Jahre altes Kind verließen ebenfalls nur notdürftig bekleidet das Haus. Durch das schnelle Umsichgreifen des Feuers war er nicht mehr in der Lage das Vieh aus dem Stall zu bringen. Den Brandschaden schätzte er auf ca ATS 450.000.--. Bei der Tiroler Landesbrandversicherung sei er auf ATS 50.000.—versichert. Da die Gäste ebenfalls nur wenig von ihrem Eigentum retten konnten erlitten diese einen Schaden von ca DM 2.180.--.
Leopold P., Schneidermeister, wh Hägerau Nr. 5, dessen Haus ca 12 m nordwestlich des Brandobjektes steht, erzählte folgendes:
Da er in der angeführten Nacht keinen Schlaf finden konnte rauchte er in der Stube eine Zigarette. Auf einmal hörte er einen Krach und wurde zu Boden geschleudert. Als er sich wieder erhob sah er durch das Stubenfenster, daß im Stadelgebäude des Josef D. einen Feuerschein. Kurze Zeit darauf war das ganze Haus in Flammen eingehüllt. Durch die Hitzeeinwirkung und Löscharbeiten entstand an seinem Haus ein Schaden von ca ATS 2.000.--.
Am Haus der Hedwig W., daß etwa 6 m westlich des Brandobjektes steht, entstand ein Schaden von ca ATS 1.000.--.
Vermutlich durch dieselbe Blitzeinwirkung wurden im Stall der Hilde P., der etwa 150 m westlich von der Brandstelle entfernt ist, ein Kalb und eine Ziege getötet.
Im Gasthof Adler, Besitzer Heinrich H., Hägerau 11, der ca 80 m östlich der Brandstelle steht, wurden im Erdgeschoß 2 Fenster und die Telefonanlage beschädigt. 

Durch das rasche eingreifen der Feuerwehr aus Steeg, die als erste auf dem Brandplatz eintraf, konnte ein Übergreifen des Feuers auf die umliegenden Häuser verhindert werden. Fast zur gleichen zeit konnte die Feuerwehr Hägerau in Aktion treten. Durch das weitere Eintreffen der Feuerwehren Holzgau, Stockach, Bach, Reutte und Breitenwang konnte um ca 02.15 Uhr der Brand lokalisiert werden. Das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder. Ebenso brannte der hinter dem Haus befindliche Geräteschuppen vollkommen ab. Nachdem das Feuer eingedämmt und die Gefahr für die umliegenden Häuser beseitigt war, rückten die auswärtigen Feuerwehen in den Morgenstunden ab. Die Feuerwache wurde von der Ortsfeuerwehr Hägerau sowie der Wehr aus Steeg und Gendarmeriebeamte des Postens Holzgau übernommen. Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten den ganzen folgenden Tag an.

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20.02.1962, 01.00 Uhr
Brand im Sennereigebäude in Steeg:

Am 20. Februar 1962, gegen 01.00 Uhr, brannte in Steeg das Sennereigebäude bis zur Parterre und der angebaute Futtermittelschuppen bis auf die Grundmauern nieder. Das erste Stockwerg war zur Zeit von der siebenköpfigen Familie Michael S. bewohnt. Seinem raschen Eingreifen ist es zu verdanken, daß die Familie S. – darunter fünf mj. Kinder – am leben erhalten blieben.
Die umliegenden Feuerwehren – Steeg, Holzgau und Bach – waren sofort mit der Gendarmerie am Brandplatz. Durch das schnelle Eingreifen der Gendarmerie und freiwilligen Helfern war es gelungen 72 Jungschweine noch lebend zu retten. Ein Teil davon mußte jedoch, wegen Erfrierungsgefahr , noch in der gleichen Nacht nach Reutte transportiert und notgeschlachtet werden.
Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca ATS 4 Mill der mit einer Versicherungssumme von ATS 150.000.—gedeckt ist.
Brandursache: Fahrlässigkeit mit Zünder oder Rauchwaren durch UT.

 

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Montag, 03. Juli 2006, 21:04 Uhr

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