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Infoseite Vogelgrippe
Aufgrund der Wichtigkeit wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Hägerau
diese Seite mit aktuellen Verhaltensregeln und Informationen erstellt.
Alle betreffenden Institutionen Behörden/Ämter, das Rote Kreuz, die Feuerwehren etc. im ganzen Ausserfern haben natürlich schon Vorbereitungen getroffen. (Weitere Infos zur Vogelgrippe auch auf deren Webseiten!)
Die Tiroler Landes-Veterinärdirektion z.B. hat im "Blickpunkt" Mitte März 2006 als erste Behörde ausführlich über die Vogelgrippe berichtet und Verhaltensregeln erstellt.
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Wie verhalte ich mich beim Fund eines toten Vogles?
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Wasservögel:
Schwäne, Enten, Gänse, Kormorane etc.
(gilt auch beim Tod mehrerer Hühner!) |
- Das Vogelkadaver auf keinen Fall berühren, anfassen oder evtl. mit dem Fuss umdrehen!
- Verständigen Sie die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtstierartzt)
oder die nächste Polizeidienststelle
- Bitte achten Sie darauf das niemand (besonders Kinder!) die Kadaver berührt!
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Andere Wildvögel:
Singvögel, Raben, Alpendohlen, Raubvögel etc.
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- Das Auffinden (Ort) der Gemeinde melden
Trotzdem vorsichtig sein, ein Raubvogel z.B. könnte sich an einem kranken Beutetier infiziert haben.
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Zu den Haustieren:
Die flächendeckende Stallpflicht in Österreich, die das
Gesundheitsministerium nach vermehrtem Auftreten der Geflügelpest unter
Wildvögeln eingeführt hatte, wurde ab dem 12.Mai 2006 aufgehoben. Da die Gefahr einer Ausbreitung der Geflügelpest jedoch nach wie vor
nicht gänzlich gebannt ist, bleibt für bestimmte und genau definierte
Risikogebiete die Stallpflicht aufrecht. Sollten bei uns mit H5N1 infizierte Vögel gefunden werden, werden sogenannte Schutzzonen eingerichtet. In diesem Fall ergeht für Katzen- und Hundebesitzer die amtliche Empfehlung die Tiere in diesen Bereichen nicht mehr frei rumlaufen zu lassen und sie anzuleinen.
Zur Vogelgrippe:
Die Vogelgrippe gibt es schon länger. Ab und zu sterben daran einige Vögel.
Es gibt mehrere verschiedene, mehr oder weniger gefährliche Arten der Vogelgrippe.
In Asien hat sich jetzt eine besonders agressive Art Vogelgrippevirus herausgebildet.
Das sogenannte "H5N1 Virus".
Diese gefährliche Variante der Vogelgrippe ist inzwischen mit den Zugvögeln zum Bodensee und bis nach Südbayern gekommen. Es könnten sich also auch bei uns ins Lechtal ein paar damit infizierte tote Vögel verirren.
Es ist unwahrscheinlich das Menschen sich bei uns mit "H5N1" infizieren. Man sollte Aas (alle gefundenen toten Tiere) sowieso nicht anfassen. Gefährlich könnte es werden wenn sich jemand mit "H5N1" anstecken würde der bereits eine "normale" Grippe hat. Da alle Grippevieren miteinander verwandt sind besteht in diesem Fall eine Möglichkeit das sich so durch kreuzung eine ganz neue Grippesorte bildet. Die könnte dann von der Menschengrippe die leichte Übertragbarkeit und von "H5N1" die Gefhährlichkeit bekommen. Aber dieser Fall ist reine Theorie und äusserst unwahrscheinlich! Es gibt keine Bedenken das Trinkwasser zu geniessen, in freien Gewässern zu baden, Ausflüge etc.zu machen und es besteht kein Risiko Geflügelfleisch oder Eier bzw. Ei-Produkte zu essen!
Wegen der längeren Zeit seit H5N1 jetzt bekannt ist konnten sich Behörden, Hilfsdienste und medizinische Einrichtungen gut vorbereiten!
Niemand braucht Angst vor "H5N1" zu haben! (...eine gesunde Vorsicht aber schadet bekanntlich nie)
Links zum Thema:
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Land Tirol
Alle Infos zur Tierseuche Geflügelpest/Vogelgrippe/H5N1 unter der Hotline des Bundesgesundheitsministeriums: 050 555-666
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