Freiwillige Feuerwehr Hägerau

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"Das Feuerwehrwesen in unserer Gemeinde"

    Die Gemeinde Steeg besteht aus den beiden fast gleich grossen Dörfern
    Hägerau und Steeg, sowie ein paar abseits gelegenen kleineren Weilern.
    Hägerau und Steeg haben seit fast 100 Jahren je eine eigene Freiwillige Feuerwehr
    weil die Dörfer zwar nur einen Kilometer voneinander getrennt sind, aber der Strassenabschnitt im Lawinengebiet liegt und so bei Lawinengefahr in jedem Jahr zeitweise gesperrt und dann natürlich auch nicht vom Neuschnee geräumt wird!

    Desweiteren ist die Gemeinde Steeg die letzte Ortschaft im Lechtal, das hier am engsten ist.
    Dieser Punkt ist besonders im Hinblick auf die Hochwassergefahr sehr wichtig!

    Die Aufgaben einer Feuerwehr werden sich in unserer Gegend verändern. Metrologen und Klimawissenschaftler sagen für die Zukunft heissere Sommer aber auch viel mehr Niederschläge (Regen, Schnee, Hagel) vorraus. Grade mit Hochwässern und Schneemassen haben wir in den letzten Jahren schon viele Erfahrungen machen müssen.

     

Deshalb ist die Zukunft des Feuerwehrwesen in unserer Gemeinde so
wichtig für unser aller Sicherheit!

 

 

Eine grosse, gemeinsame Feuerwehr macht mehr Sinn als zwei kleinere! Sie lässt sich optimaler ausrüsten und bietet mehr Sicherheit und Service für jedermann!

Zwischen den Dörfern Hägerau und Steeg gibt es seit jeher ein Konkurrenzdenken, eine Art Rivalität und es gab so Streitereien,
die im Vorfeld auf allen Ebenen, von Beteiligten und Unbeteiligten
auch von Feuerwehren und Gemeinde stattgefunden haben.
Sie spielen bei der Zusammenführung beider Wehren keine Rolle! (...mehr!)

Es kann ja bei einer Fusion der Feuerwehren FF Steeg und
FF Hägerau ja ausschliesslich um die Sicherheit für alle - um ein Plus an Sicherheit - gehen!
Aus diesem Grunde wurde der Plan einer vielseitigeren, grossen Gemeindewehr schon vor langer Zeit von unserem Ex-Kommandanten Markus Pfefferkorn ins Leben gerufen.

Einer "Fusion" der Wehren steht also nichts entgegen, alle sind ja dafür
und sie kann und wird nur auf freiwilliger Basis beider Wehren vollzogen!
Einzig die Umstände müssen stimmen, damit nicht bestimmte Gemeindeteile benachteiligt werden und/oder gar ihren Schutz durch die Feuerwehr teilweise oder ganz verlieren!!!

 

Damit stellt sich die Standortfrage der geplanten neuen Wehr als sehr wichtiger,  sensiebler Dreh- und Angelpunkt einer Fusion heraus!

Der geplante Standort am Ortseingang von Steeg ist (kombiniert mit einem Lawinenschutz für die Strasse Hägerau/Steeg) eine gute und für alle akzeptable Option!

Dass das, da unsere kleine Gemeinde grade mit dem neuen Hallenbad, dem neuen Bauhof mit einer neuen Fernheizanlage und der neuen Lechbrücke in Walchen gleich mehrere "millionenschwere" Bauprojekte betreibt, zur Zeit nicht realisierbar ist, ist wohl auch allen klar.

In Hägerau und bei allen die nur im Sinne des Feuerwehrwesens an die Sicherheit denken trifft der für Jahrzehnte als Dauerprovisorium der neuen gemeinsamen Wehr geplante Standort im neuen Bauhof auf absolutes Unverständnis und zwangsweise auf totale Ablehnung, da es mehrere sicherere und aus Feuerwehrsicht gesehen bessere Provisorien gibt! (kostengünstiger!)

Hier nur ein paar Argumente die sich nicht einfach von der Hand weisen und ignorieren lassen (es gibt noch weitere!):
Der neue dauer-provisorische Standort im Bauhof steht auf einem der am stärksten durch Hochwasser gefährdetsten Gebiete der Gemeinde. (Gefahr für den Standort selbst)
Er ist nur über eine einspurige Sackgasse durch eng bebautes und dicht bewohntes Gebiet und über eine Lechbrücke zu erreichen!!!
Das heisst die Feuerwehr ist bei allen die Zufahrtstsrasse behindernden/sperrenden Gegebenheiten, z.B. bei einer LKW Panne, oder verlorenem Holz vorübergehend einsatzunfähig!!! (Abgesehen davon wird es jedesmal zu Stauungen und Behinderungen kommen wenn kurz hintereinander ca. 2 mal 20 Kameraden zum Standort eilen...)
Die Hochwasser- und Lawinensituation habe ich eben schon geschildert, möchte aber noch anmerken dass im Falle eines Einsatzes in Hägerau, bei zeitgleicher Lawinensperrung der Strasse Steeg/Hägerau,
die Hägerauer Feuerwehrleute erst am Einsatzort vorbei und auf einen Schneepflug warten - oder kilometerweit querfeldein über die Langlaufloipe rennen müssen um zum Standort zu kommen.
Die Steeger Kameraden kommen zwar schneller zum Einsatzfahrzeug, müssen aber dann auch auf einen Schneepflug warten um nach Hägerau
zu gelangen.
Da es in Hägerau viele alte Holzhäuser gibt, die im Brandfall sehr schnell zu sehr grossen Feuern werden, muss unbedingt sofort gehandelt um die Nachbarhäuser zu schützen und so eine mögliche Kastastrophe zu verhindern!
Aber auch bei Unfällen und technischen Einsätzen muss eine Feuerwehr möglichst schnell vor Ort sein! Schliesslich sollen wir nicht nur schützen, sondern müssen vielleicht auch mal Leben retten, und da kommt es wirklich auf jeden Augenblick an!

 

Der aktuelle Stand ist der das die FF Steeg schon seit Monaten ohne Kommando und ohne Ausschuss ist (...da die 3monatige Frist zur Bildung eines neuen Ausschusses schon lange verstrichen ist muss die FF Steeg vielleicht sogar als offiziell aufgelöst betrachtet werden.)
und das kürzlich auch der gewählte Ausschuss und der Kommandant der FF Hägerau zurückgetreten sind!
Im Endeffekt nur weil der provisorische Standort Dickenau für gute, erfahrene und auf die Sicherheit bedachte Feuerwehrleute absolut untragbar / unverantwortbar ist!
Womit eigentlich jeder Feuerwehrkamerad gemeint ist!
(Mir persönlich ist da besonders die Meinung einiger hoher Feuerwehrfunktionäre zur Standortfrage sehr suspekt da sie in meinen Augen eine zeitweise Minderung der Sicherheit für Hägerau bedeutet.)

Eine schnelle, sichere und für alle zufriedenstellende Lösung muss her!

Da der gemeinsame Standort "Dickenau" für fast alle Hägerauer aus den obigen Gründen absolut nicht in Frage kommt, bietet sich u.a. eine gemeinsame Wehr mit gesplittetem Standort als dauer-provisorische Lösung an. 
Das Hägerauer TLF 1500 hat einen funktionierenden und sicheren Standort, der als Provisorium sehr gut weiter genutzt werden kann!
Die Räumlichkeiten der FF Steeg wurden im Zuge des Neubaus Hallenbad abgerissen. Also bietet es sich an das Steeger Einsatzfahrzeug in der (aus Feuerwehrmitteln?) bereits im Bau befindlichen zusätzlichen Box im Bauhof / Dickenau provisorisch unterzubringen!
Beides nur bis zur Fertigstellung eines endgültigen Standortes.
So wären beide Dörfer ständig optimal geschützt und es gäbe endlich eine gemeinsame Gemeindewehr!

Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten und Vorschläge.

Die Frage nach dem Kommando / Ausschuss der grossen Wehr ist eher nebensächlich!
(...es werden sowieso die momentan fähigsten Leute gewählt werden, egal wo sie wohnen!)

Beteiligte und Verantwortliche einfach vor vollendete Tatsachen zu stellen, Streit, Gerüchte, mobbing und "Beziehungen spielen lassen" sind zur Lösung des Problems die falschen Mittel und absolut unangebracht, ja sogar hinderlich!
Auf einer Gemeinderatssitzung wurde kürzlich (leider zu einem anderem Thema) gesagt das Probleme nur miteinander und durch miteinander reden gelöst werden können!

Das ist der einzige Weg um beide Wehren und die Gemeinde unter einen Hut zu bringen und eine gemeinsame, schlagkräftige Wehr zu verwirklichen!!!

Michael Kopsieker: Diese Seite ist von mir verfasst und gibt nur meine persönliche Meinung wieder.

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Samstag, 28. Oktober 2006, 21:40 Uhr

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(Email an die FF Hägerau ...hier)