Freiwillige Feuerwehr Hägerau

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Medikopter 117  

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lawinensperrng.jpg
Lawinensperrung im Februar 2003

Im Jahr 2003 hatte die FF Hägerau 8 Einsätze.
Dabei wurden fast 108 Mann-Stunden geleistet.

Einsatz 01/03:

Regungslose Person                                (siehe Sonderseite "Medikopter 117")
Zeit: Am 06.01.2003, 10:40 Uhr bis 12:00 Uhr
Ort/Betroffener:

Hägerau / Silke S.

Leitung: Markus Pfefferkorn / FF Hägerau
Info:

In Hägerau wurde eine regungslose Person im Schnee gefunden.
Die FF Hägerau hat mit 5 Mann Erste Hilfe geleistet (Feuerwehrsanitäter), den Einsatzort abgesichert, den Verkehr geregelt und Rettung Notarzt und die Hubschraubercrew unterstützt. (...weiter)


Einsatz 02/03:

Lawinenabgang
Zeit: Am 06.02.2003, 15:11 Uhr bis 16:30 Uhr
Ort/Betroffener:

B198 zw..Hägerau und Holzgau

Leitung: Markus Pfefferkorn / FF Hägerau
Info:

Gegen 15:00 Uhr ging eine Lawine, in ungefahr 100 Meter Breite, über die B198 zwischen Hägerau und Holzgau ab.
Die FF Hägerau hat mit 23 Mann bei den Sondierungen geholfen und den Absperrdienst gemacht.

Aus der Presse:
Das Obere Lechtal von der Außenwelt abgeschnitten
Dauereinsatz für die Feuerwehr Hägerau – Sucheinsatz nach Lawinenabgang
Fast schon vergessen waren die malerischen Winterlandschaften. Anfang Februar meinte es Petrus dann besonders gut und ließ die weiße Bracht im Überfluss fallen. Bis zu einem Meter Neuschnee meldeten die umliegenden Messstationen. Die Feuerwehr Hägerau stellte sich auf einsatzreiche Tage ein.
Am 06. Februar, gegen 15.00 Uhr vollzogen Arbeiter des Straßenbauamtes zwischen Hägerau und Holzgau die Straßensperre auf der L 198. Als sie im Bereich „Reutle“ waren, sahen sie, dass unmittelbar vor ihnen einen gewaltige Staublawine die noch offene Straße in einer Breite von etwa 50 Meter und bis zu zwei Meter hoch verschüttete.
Aufregung nach Lawinenabgang
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Spaziergänger, bzw Autos unter der Lawine befinden wurde ein großangelegter Sucheinsatz gestartet. Über den alpinen Notruf wurde ein planmäßiger Lawineneinsatz der Bergrettung ausgelöst. Um weitere Einsatzkräfte zu mobilisieren wurden die Feuerwehren Steeg, Holzgau und Hägerau mittels Sirene in den Einsatz beordert.
In einer Kurzeinschulung der Feuerwehrmänner im Umgang mit der Sonde (viele hatten dieses Gerät noch nie in der Hand) wurde gemeinsam mit Bergrettung, Bergwacht und freiwilligen Helfern der Lawinenkegel absondiert. Die Schwierigkeit bestand besonders darin, dass die Lawine über den Lech auf die andere Flussseite ragte. Nach gut einer Stunde konnte schließlich Entwarnung gegeben werden.
Da die Feuerwehr Hägerau bei derartig starken Schneefälle auf sich alleine gestellt ist, und Hilfe von Auswärts nicht zu erwarten ist, werden gewisse Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Mittels Blue Box werden wichtige Nachrichten an die Einsatzmannschaften verteilt. Weiters wurden darauf geschaut, dass die Hydranten Schnee frei sind. Da die Schneefälle nicht nachließen, mussten am Folgetat von mehrere Häuser drohende Wächten abgestochen werden um die Last der Vordächer zu minimieren. So auch bei der Kirche, da diese Wächte beim Abfallen direkt auf die Straße fallen würde.
Aber auch bei der Unterstützung der örtlichen Lawinenkommission war der Einsatz der Feuerwehr erforderlich. Adolf Kerber unternahm als Lawinenkommissionsmitglied einen Erkundungsflug zur Beurteilung der Lawinensituation und ersuchte um Absperrung des Landeplatzes sowie Einweisung des Hubschraubers.
Ihr wurde die Forderung vom Kommando der Feuerwehr Hägerau unterstrichen, dass jede Feuerwehr, und speziell solche die abgeschnitten sind, Flughelfer bzw Männer benötigen die das Einweisen eines Hubschraubers beherrschen.


Einsatz 03/03:

Lawinensperrung
Zeit: Am 07.02.2003, 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Ort/Betroffener:

Hägerau

Leitung: Markus Pfefferkorn / FF Hägerau
Info:

Strassensperrung wegen Lawinengefahr.
Die FF Hägerau hat mit 7 Mann einen Hubschrauber eingewiesen und mit Absperrdienst die örtliche Lawinenkommision unterstützt.


Einsatz 04/03:

Gefahr durch Schneewächten und Schneedruck
Zeit: Am 07.02.2003, 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Ort/Betroffener:

Hägerau / Eugenia S., Marianne D., Thomas S., Kirche/Widum

Leitung: Markus Pfefferkorn / FF Hägerau
Info:

Einige Häuser im Dorf hatten eine Überlast an Schnee auf den Dächern und zu grosse Wächten, die auf den Gehweg und die Strasse zu fallen drohten.
Die FF Hägerau hat mit 11 Mann die Wächten abgestochen und Dächer abgeschaufelt


Einsatz 05/03:

Kaminbrand in Hägerau
Zeit: Am 19.02.2003, 21:23 Uhr bis 23:00 Uhr
Ort/Betroffener:

Hägerau / August U.

Leitung: Rainer Scharf / FF Hägerau
Info:

Starker Rauch und Feuer schlugen aus dem Kamin des Bauernhauses von August Ulsess.
Die FF Hägerau hat mit 8 Mann den Brand gelöscht.
Ausser der FFH waren noch die Gendarmerie und der Kaminkehrer vor Ort.


Einsatz 06/03:

Regungslose Person
Zeit: Am 25.05.2003, 15:49 Uhr bis 16:45 Uhr
Ort/Betroffener:

Hägerau Haus Nr. 24a / Silke S.

Leitung: Markus Pfefferkorn / FF Hägerau
Info:

Bei Haus Nr. 24a wurde in Hägerau eine regungslose Person gefunden.
Die FF Hägerau hat mit 9 Mann Erste Hilfe geleistet (Feuerwehrsanitäter), den Einsatzort abgesichert, Rettung, Notarzt und die Hubschraubercrew unterstützt und den Verkehr geregelt. Es konnte kein Funkkontakt zum Hubschrauber hergestellt werden.


Einsatz 07/03:

Schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang
Zeit: Am 06.09.2003, 14:38 Uhr bis 16:25 Uhr
Ort/Betroffener:

B198 Höhe "Lechat-Graben" / Egon G. aus Bludenz

Leitung: Markus Pfefferkorn / FF Hägerau
Info:

Ein 35 jähriger Motorradfahrer aus Bludenz kam auf dem Weg von Steeg nach Warth, wahrscheinlich weil er zu schnell fuhr, in einer langgezogenen Rechtskurve östlich des "Lechat-Grabens" auf die Gegenfahrbahn und rammte frontal den entgegenkommenden PKW einer 20 jährigen Deutschen. Ein dem PKW folgendes Mottorrad aus der Schweiz musste notbremsen und kam ebenfalls zu Fall. Der Unfallverursacher verstarb, der andere Biker wurde schwer-, die beiden PKW Insassen leicht verletzt. Alle Fahrzeuge waren total zerstört.
Es bot sich ein Bild des Grauens, Wrakteile waren grossflächig verstreut, der tote Motorradlenker lag am Strassenrand, die Notärzte kümmerten sich um die Verletzten.
Die FF Hägerau hat mit 7 Mann den Verkehr geregelt, die Unfallstelle abgesichert, Notarzt, Bestattungsunternehmen und Gendarmerie bei ihren Tätigkeiten unterstützt, ausgelaufenes Öl und Treibstoff gebunden, verstreute Fahrzeugteile eingesammelt und durch Aufräumarbeiten die Unfallstelle geräumt.
Ausser der FFH, Rettung und Gendarmerie waren noch ÖAMTC + ADAC Abschleppdienste, das Bestattungsunternehmen Longo und das Strassenbauamt vor Ort.


Einsatz 08/03:

"Fliegenplage"
Zeit: Am 20.09.2003, 8:00 Uhr bis 9:30 Uhr
Ort/Betroffener:

Kirche Hägerau / Pfarramt Steeg (Hägerau)

Leitung: Markus Pfefferkorn / FF Hägerau
Info:

Ein nicht alltäglicher Einsatz:
Aufgrund der immer kälter werdenden Jahreszeit nisteten sich im (erst vor ein paar Jahren renovierten) Kirchenschiff und an den Fenstern eine unzahl an Fliegen ein.
Damit die alten, kunstvoll restaurierten, Malereien nicht angegriffen werden mussten die Fliegen entfernt werden.
Die FF Hägerau hat (mit 5 Mann) die ungebetenen Gäste per Industriesauger entsorgt. Da sich ein Grossteil der Fliegen an der Decke in einer Höhe von ca. 8 m befand, war es ein nicht immer leichtes Unterfangen.

 

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Sonntag, 17. Dezember 2006, 10:50 Uhr

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