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Grossbrand bei Markus D. / Honnahaus (Juni 2002) (siehe auch die Sonderseite "Fotoalbum")
 Weitere Fotos vom Grossbrand des Honnahauses müssen erst digitalisiert werden,
sie werden später, sobald sie fertig sind, eingefügt!
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Während der Hausbesitzer mit seiner Frau angeblich in Ägypten auf Urlaub verweilte, entdeckten Heimkehrer des Pfingst-Zeltfestes in Steeg am 20. Mai 2002 um 1:45 Uhr Feuer in der Scheune des Bauernhauses Nr. 23 in Hägerau (Das alte, schön mit "Lüftlemalereien" verzierte und unter Denkmalschutz stehenden "Honnahauses") und alarmierten die Feuerwehr. Der schnelle Grosseinsatz, es waren alle FF des Oberen Lechtales im Einsatz, konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbarhäuser verhindern. Das nahestehende neue Haus von Dietmar Kerle konnte mit einem Hydroschild aus Löschwasser vor grösseren Schäden bewahrt werden! Für das 400 bis 500 Jahre alte brennende Holzhaus kam jedoch jede Hilfe zu spät, mehr als eie einsturzgefährdete Ruine blieb nicht übrig...
Das war wohl auch ganz im Sinne des 28 jährigen, arbeitslosen und verschuldeteten Hausbesitzers der sein Haus für den Brandfall hoch versichert hatte und bereits einen Neubau plante. Angeblich aus schlechtem Gewissen legte er ein paar Tage nach dem Grossbrand bei der Gendarmerie ein Geständniss ab und gab den versuchten Versicherungsbetrug zu. Ein Freund aus Kaisers hat wohl in gemeinsamer Absprache einen in der Scheune "zur Vorsicht" schon ein paar Tage vorher brennen gelassenen Halogenscheinwerfer mit Heu bedeckt und so den Brand entfacht. Wobei er auf der Flucht von Passanten in einem unbeleuchteten PKW gesehen wurde.
Fast genau ein Jahr später verhängte Richter Anton Mayr vom Landgericht Innsbruck Freiheitsstrafen für die beiden Freunde:
Der Hausbesitzer bekam 18 Monate Haft (14 bedingt)und
der Freund bekam 21 Monate Haft (15 bedingt), u.a. weil er nicht voll geständig war.
Zum Glück ist nur materieller Schaden (in Höhe von 279.000,- €uro) entstanden! Sehr leicht hätten durch diese leichtsinnige Tat auch Personen zu Schaden kommen können. Wenn z.B. im Nachbarhaus Kinder bei offenem Fenster geschlafen und durch den Rauch verletzt oder gar getötet worden wären oder, oder , oder... Möglichkeiten gibt es da viele! Betroffene und Helfer/Retter haben in diese Beziehung viel Glück gehabt!
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